Mehr Männer als Frauen unter Verkehrstoten
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Eine Studie hat jetzt ein schockierendes Ergebnis zu Tage gefördert: Über 75 Prozent der Verkehrstoten sind Männer! Die Hauptursache für diese Tatsache liegt im aggressiveren Fahrstil und dem höheren Alkoholkonsum männlicher Verkehrsteilnehmer.

Männer sterben bei Verkehrsunfällen in Europa wesentlich öfter als Frauen. Obwohl sie knapp die Hälfte der EU-Bevölkerung ausmachen, waren im Jahr 2011 mehr als drei Viertel der Verkehrstoten in Europa männlich. Das brachte eine Untersuchung des Europäischen Verkehrssicherheitsrates (ETSC) hervor, die jetzt in Brüssel vorgestellt wurde. 2011 starben demnach insgesamt knapp 30.400 Unfallopfer in Europa. Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ist ein Dachverband nationaler Verkehrsorganisationen.

Laut der Studie der ETSC ist die Tatsache, dass mehr Männer im Straßenverkehr sterben, auf den aggressiveren Fahrstil zurückzuführen. Frauen gehen demnach wesentlich weniger Risiken ein, während Männer oft zu schnell unterwegs seien. Das behauptete die Organisation in Bezug auf andere Studien. Auch Alkohol am Steuer sei vermehrt ein männliches Problem. Ältere Frauen als Verkehrsteilnehmer stünden demnach in Relation dafür öfter unter Einfluss von Medikamenten. Im Geschlechtervergleich sterben Frauen laut dem ETSC-Bericht zudem häufiger als Fußgänger und Beifahrer, Männer eher als Fahrzeugführer.

Dass diese Werte daher rühren, dass Männer und Frauen unterschiedlich stark im Straßenverkehr vertreten sind, konnten die Verfasser des Berichts nicht ausschließen. Doch selbst, wenn man diesen Faktor in die Untersuchungsergebnisse mit ein berechne, würden große geschlechterbezogene Differenzen bleiben. Daten aus einzelnen Ländern würden belegen, dass die Unfallstatistik ähnlich bliebe, auch wenn Männer häufiger im Straßenverkehr vertreten seien. 

Allerdings gibt es auf den Straßen auf lange Sicht gesehen einen Rückgang von tödlich Verunglückten in Deutschland. Grund hierfür sind immer sicherere Fahrzeuge, verbesserte Hilfs- und Rettungsmaßnahmen, verkehrserziehende Maßnahmen verschiedener Organisationen sowie der Ausbau des Straßennetzes. Das besagt eine Studie des ADAC.

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