Ein erster Schritt zu einer ganzheitlichen, breiten und nachhaltigen Ausbildung von zukünftigen Schweizer Automobilrennfahrern.
Das Projekt soll dem ambitionierten Nachwuchs die Möglichkeit bieten, den Sprung vom Kart- in den Automobilrennsport zu schaffen und auch anschliessend von einer nachhaltigen Förderung profitieren zu können.
Junge Kartfahrer im Alter von 14 bis 16 Jahren werden während der laufenden Saison durch verschiedene arrivierte Fahrer (z. Bsp. Fabio Leimer/GP 2, Fredy Barth/WTCC, Nico Müller/World Series by Renault, Patric Niederhauser/GP3, Neel Jani/Le Mans, Andrina Gugger/ETCC) beobachtet und nach unterschiedlichen Kriterien eingestuft. Können, Wissen, Charakter und nicht zuletzt Umfeld und Tempo sind mitentscheidende Faktoren für die zukünftige Karriereplanung. Am Jahresende werden die besten Jungpiloten zu einer Sichtung in Formelfahrzeugen und zu Fitness- und Medientrainings eingeladen. So will man Sie nach dem Karrierebeginn im Kartsport näher an den zweiten Karriereschritt und den Sprung vom Kart ins Auto bringen und Ihnen den Einblick in den Automobilrennsport gewähren. Mit dieser Sichtung des talentierten Nachwuchses erhoffen sich die Verantwortlichen einen möglichst kleinen Verlust an potentiellen Rennfahrertalenten und eine Steigerung der Breite an möglichen Kandidaten. Entscheiden sich junge Piloten und deren Eltern resp. Teams den Schritt in den Automobilrennsport zu wagen, dann beginnt eine intensive Phase in ihrer Karriere und auch hier sollen Sie von entsprechender Betreuung profitieren können.
Junge Automobilrennpiloten im Alter von 17 bis 23 Jahre sollen in einem zweiten Schritt die Möglichkeiten haben, innerhalb des Young Driver Projektes von weiteren Elementen profitieren zu können. Die individuelle Arbeit auf der Rennstrecke, an der Physis und nicht zuletzt auch im Simulator soll wo möglich begleitet und koordiniert werden. Die Piloten sollen ganzheitlich von verschiedenen Angeboten profitieren können und weiter nachhaltig geschult werden. Es sollen ihnen in Zukunft diverse Betätigungsfelder angeboten und Möglichkeiten aufgezeigt werden, mit welchen sie kostenoptimiert Trainingssektionen absolvieren können. Nebst den zahlreichen
Trainingsstunden auf der Rennstrecke müssen aber auch im Umfeld viele Arbeiten durch den Piloten erledigt werden. Hier will man Hilfeleistungen bieten und den Piloten und seinen Eltern entsprechende Angebote machen können, von denen alle Seiten profitieren werden.
All diese Ideen und Grundgedanken lassen sich aber nur umsetzen, wenn seitens der Piloten und seitens des Umfeldes, die Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Damit Piloten und Umfeld optimal durch das Projekt Young Drivers unterstützt werden können, benötigt dieses Projekt eine entsprechende Finanzierung und hierfür setzen sich die Initianten in den kommenden Wochen und Monaten intensiv ein. Dem Projekt soll Erfolg bescheiden sein und in Zukunft sollen weitere junge, hungrige Schweizer Piloten ihren erfolgreichen Weg an die Spitze des internationalen Automobilrennsportes unter die Räder nehmen. Schliesslich wollen wir auch in Zukunft erfolgreiche Schweizer Automobilrennsportler unter anderem in der Formel 1, verschiedenen Formelserien, bei den Tourenwagen, im Dragster, bei den Langstrecken-Weltmeisterschaften und in Le Mans am Start sehen.
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